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Der Beruf

Versicherungskaufmann

Der Beruf trägt drei Namen. Versicherungskaufmann ist der alte und der, unter dem gesucht wird; seit der Neuordnung 2006 heißt er amtlich Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen, in der jüngeren Fassung … und Finanzanlagen. Gemeint ist derselbe Ausbildungsberuf. Diese Seite führt zusammen, was zu ihm gehört: Aufgaben, Ausbildung, Gehalt und die offenen Stellen dazu.

Offene Stellen
141
davon Ausbildung
51
Arbeitgeber
70

Arbeitgeber, die gerade ausschreiben

Wer gerade ausschreibt – die Häuser mit den meisten offenen Anzeigen. Alle Arbeitgeber

Die Arbeit

Was in diesem Beruf getan wird

Versicherungskaufleute beraten Privat- und Gewerbekunden, rechnen Risiken durch, schreiben Verträge und bearbeiten Schäden. Der Beruf teilt sich früh in zwei Welten: im Innendienst liegt der Schwerpunkt auf Bestand, Prüfung und Schadenregulierung, im Außendienst auf Beratung und Abschluss. Beide verlangen dasselbe Handwerk – die Bedingungen eines Vertrags zu kennen und erklären zu können.

Gearbeitet wird bei Versicherern, bei Maklern und Vermittlern, bei Banken mit Versicherungsgeschäft und bei Industrieunternehmen mit eigenem Versicherungsmanagement. Die Sparten – Kraftfahrt, Sach, Haftpflicht, Unfall, Leben, Kranken – trennen den Alltag stärker als der Arbeitgeber.

Gehalt

Was der Beruf zahlt

Mittleres Monatsbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Monatsbrutto
Berufseinstieg 3.000 €
Mit Berufserfahrung 3.800 €
Mit langjähriger Erfahrung 5.000 €

Mittlerer Wert, bundesweit. Woher die Zahlen kommen und wie sie je Bundesland abweichen, steht auf der Gehaltsseite.

Zur Gehaltsseite
Ausbildung

Drei Jahre, dual, eine Wahlqualifikation

Ausgebildet wird drei Jahre lang im Betrieb und in der Berufsschule, mit einer gestreckten Abschlussprüfung: der erste Teil im vierten Ausbildungshalbjahr, der zweite am Ende. Seit dem 1. August 2022 gibt es keine Fachrichtungen mehr – stattdessen legt der Betrieb eine von fünf Wahlqualifikationen fest, und die Finanzanlagen sind in den Kern der Ausbildung gerückt. Ein vorgeschriebener Schulabschluss existiert nicht; eingestellt wird überwiegend mit mittlerem Abschluss oder Abitur.

Im Bestand stehen gerade 51 Ausbildungsstellen.

Ablauf, Prüfungen und offene Plätze
Nach Bereich

Berufsfelder

Der Beruf führt in mehrere Felder – vom Innendienst über den Vertrieb bis in die Schadenabwicklung. Alle Anzeigen sind einem von 5 Feldern zugeordnet; die Zahl dahinter ist der aktuelle Bestand des Feldes.

Zuletzt eingegangen

Neueste Stellenangebote

Alle Stellenangebote

Mit Top gekennzeichnete Anzeigen stehen vorn, weil der Partner für sie den höchsten Klickpreis zahlt – es ist keine Aussage über die Stelle. Alle übrigen stehen nach Eingangsdatum.

Arbeitgeber

Häuser mit eigener Seite

Alle 11 Arbeitgeber

Eine eigene Seite bekommt ein Haus ab drei offenen Anzeigen – darunter wäre die Seite keine Trefferliste, sondern eine zweite Adresse für dieselbe Stelle.

Ratgeber

Ausbildung, Gehalt und Bewerbung

Alle 12 Artikel

Der Arbeitsalltag im Innendienst

Die Stellenbeschreibungen klingen alle gleich. Tatsächlich zerfällt der Innendienst in vier Tätigkeitsfelder, die sich in Rhythmus, Belastung und Aufstiegsweg deutlich unterscheiden.

5 Min. Lesezeit

Lexikon

Die Begriffe des Berufs

Obliegenheit, Regress, Komposit, Quotelung: Wer diesen Beruf lernt, stolpert im ersten Jahr über zwei Dutzend Wörter, die außerhalb der Branche niemand benutzt und innerhalb als bekannt vorausgesetzt werden. 164 davon stehen hier, jedes in wenigen Absätzen erklärt.

Alle 164 Begriffe

Über dieses Portal

Was Jobs Versicherungskaufmann ist

Jobs Versicherungskaufmann ist eine Berufsseite mit angeschlossenem Stellenmarkt. Gegenstand ist genau ein Beruf – Kaufmann und Kauffrau für Versicherungen und Finanzen, früher Versicherungskaufmann. Die Seite beschreibt den Beruf und seine Ausbildung, erklärt seine Fachbegriffe, ordnet den Verdienst ein und führt die offenen Stellen dazu zusammen. Zurzeit sind es 141 Stellenangebote von 70 Arbeitgebern, davon 51 Ausbildungsstellen.

Anmeldung gibt es keine, ein Bewerberkonto ebenso wenig. Wer eine Anzeige interessant findet, klickt auf „Direkt bewerben" und landet beim ausschreibenden Unternehmen. Dieses Portal sammelt keine Lebensläufe und vermittelt nicht; es führt zusammen und zeigt an.

Neben dem Ratgeber steht ein Lexikon mit 164 Begriffen aus dem Arbeitsalltag – von der Obliegenheit bis zur Zillmerung. Der Ratgeber beantwortet Fragen, die jemand mitbringt; das Lexikon die, die beim Lesen einer Police oder einer Stellenanzeige entstehen.

Wie die Suche funktioniert

Die Stellensuche arbeitet über Stichwort und Ort und lässt sich über Berufsfeld, Anstellungsart, Arbeitszeit, Branche und Berufserfahrung eingrenzen. Jeder Filter zeigt die Zahl der Treffer, die er ergäbe – gerechnet gegen die übrigen Filter und nicht gegen sich selbst. Eine Option, hinter der nichts steht, verspricht damit auch nichts.

Die Ausbildungsstellen haben zusätzlich einen eigenen Einstieg unter Ausbildung, gegliedert nach Bundesland. Ein Bundesland bekommt dort eine Seite, sobald mehr als eine Stelle darin steht.

Die 5 Berufsfelder

Jede Anzeige ist genau einem Berufsfeld zugeordnet. Die Zuordnung kommt aus der Funktionsangabe des Feeds und nicht aus dem Anzeigentitel – ein Titel wie „Kundenberater (m/w/d)" sagt über das Feld nichts.

Woher die Gehaltsangaben kommen

Die bundesweiten Werte je Erfahrungsstufe sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen zusammengetragen und damit Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Die Werte je Bundesland sind daraus gerechnet – über einen festen Faktor je Land, der das allgemeine regionale Verdienstgefälle abbildet. Was tatsächlich gezahlt wird, hängt an Betrieb, Tarifbindung und Verhandlung. Die Gehaltsseite schreibt das bei jeder Tabelle dazu.

Von der Anzeige zur Bewerbung

Die Anzeigen stammen aus einem Stellenmarkt-Feed und werden täglich abgeglichen. Eine Anzeige, die dort verschwindet, verschwindet auch hier – deshalb steht an keiner Stelle eine Stelle, die es nicht mehr gibt, länger als einen Tag. Wie man sich bewirbt, was in ein Anschreiben gehört und was im Vorstellungsgespräch gefragt wird, steht im Ratgeber.

Für wen die Seite gemacht ist

Für drei Gruppen: Schulabgänger, die einen Ausbildungsplatz suchen und vorher wissen wollen, worauf sie sich einlassen; Versicherungskaufleute im Beruf, die wechseln oder ihr Gehalt einordnen wollen; und Quereinsteiger aus angrenzenden Berufen – Bankkaufleute, Kaufleute für Büromanagement –, für die der Weg hinein über die Sachkundeprüfung führt.

Häufige Fragen

Heißt der Beruf jetzt Versicherungskaufmann oder anders?

Beides steht für dasselbe. „Versicherungskaufmann“ ist die Bezeichnung vor der Neuordnung von 2006, seither lautet der amtliche Titel „Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen“ beziehungsweise „… und Finanzanlagen“. In Stellenanzeigen steht weiterhin jede der drei Fassungen – dieses Portal führt sie deshalb zusammen.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Drei Jahre, dual. Mit Fachhochschulreife oder Abitur ist eine Verkürzung auf zweieinhalb, bei guten Leistungen auf zwei Jahre möglich. Einzelheiten stehen auf der Ausbildungsseite.

Brauche ich Abitur?

Rechtlich nicht – für den Beruf ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. In der Praxis stellen die meisten Betriebe mit mittlerem Abschluss, Fachhochschulreife oder Abitur ein.

Kostet die Nutzung etwas?

Nein, und eine Anmeldung gibt es auch nicht. Wer sich bewirbt, tut das direkt beim ausschreibenden Unternehmen; dieses Portal sammelt keine Lebensläufe.

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